Weltgebetstag

WGT- LogoDer Weltgebetstag ist die weltweit größte Laiinnenbewegung. Jedes Jahr wird in einem anderen Land der Welt ein Gottesdienst vorbereitet, der rund um die Erde am ersten Freitag im März in unzähligen Kirchengemeinden gefeiert wird.    

 

Der Weltgebetstagsgottesdienst 2019 wird von Frauen aus Slovenien vorbereitet.
Am ersten Freitag im März wird er überall auf der Welt gefeiert. Die Kirchengemeinden aus Barmbek und Dulsberg feiern gemeinsam.

Anfang 2019 werden hier nähere Informationen veröffentlicht.

 

 


 

Rückblick:

Banner WGT 2018 print-05  copyright wgt-evGottes Schöpfung ist sehr gut!
Der Weltgebetstag 2018 kam aus Surinam
Surinam, wo liegt das denn?
Das kleinste Land Südamerikas ist so selten in den Schlagzeilen, dass viele Menschen nicht einmal wissen, auf welchem Kontinent es sich befindet. Doch es lohnt sich, Surinam zu entdecken: Auf einer Fläche weniger als halb so groß wie Deutschland vereint das Land afrikanische und niederländische, kreolische und indische, chinesische und javanische Einflüsse. Der Weltgebetstag bietet Gelegenheit, Surinam und seine Bevölkerung näher kennenzulernen.

 

„Gottes Schöpfung ist sehr gut!“ heißt die Liturgie surinamischer Christinnen, zu der Frauen in über 100 Ländern weltweit Gottesdienste vorbereiten. In Gebet und Handeln verbunden mit Surinams Frauen waren am 2. März 2018 hunderttausende Gottesdienstbesucher*innen in ganz Deutschland.
Mit Kollekten und Spenden zum Weltgebetstag 2018 fördert das deutsche Weltgebetstagskomitee das Engagement seiner weltweiten Projektpartnerinnen. Darunter ist auch die Frauenarbeit der Herrnhuter Brüdergemeine in Surinam. Sie bietet qualifizierte Weiterbildungen für Jugendleiterinnen an, die jungen Frauen in Schwierigkeiten zur Seite stehen.

 

 


 

RTitelbild-Weltgebetstag-2017-Rowena-Apol-Laxamana-Sta-Rosa-Copyright-WGT-eVückblick:

Weltgebetstag 2017 von den Philippinen

Die Liturgie für den Gottesdienst am 3. März 2017 wurde gemeinsam verfasst von mehr als 20 christlichen Frauen unterschiedlichen Alters und aus allen Regionen des Inselstaates.
Die Gesellschaft der Philippinen ist geprägt von einer extremen Ungleichheit zwischen Arm und Reich.
Die Folgen des Klimawandels sowie ungerechter globaler Wirtschaftsverhältnisse bekommen die Menschen hier  besonders zu spüren.
Die Verfasserinnen der philippinischen Gottesdienstordnung bringen uns zum Nachdenken über Strukturen und Folgen globaler Ungerechtigkeit.
Ins Zentrum ihrer Gottesdienstordnung haben sie das Gleichnis der Arbeiter im Weinberg (Mt 20, 1-16) gestellt und bringen uns die philippinische Tradition des gemeinwirtschaftlichen Handelns nahe.

 

 


 

Rückblick:

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Weltgebetstag 2016 aus Kuba

Die Liturgie für den Weltgebetstag 2016 wurde von Frauen aus Kuba erarbeitet.
Das Motto: "Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf"

 

Kuba war im Jahr 2016 das Schwerpunktland des Weltgebetstags. Von der „schönsten Insel, die Menschenaugen jemals erblickten“ schwärmte Christopher Kolumbus, als er 1492 im heutigen Kuba an Land ging.
Mit subtropischem Klima, weiten Stränden und ihren Tabak- und Zuckerrohrplantagen ist die Insel ein Natur- und Urlaubsparadies. Seine 500-jährige Zuwanderungs-geschichte hat eine kulturell und religiös vielfältige Bevölkerung geschaffen.
Der Großteil der über 11 Mio. Kubanerinnen und Kubaner ist röm.-katholisch. Eine wichtige Rolle im spirituellen Leben vieler Menschen spielt die afrokubanische Santería.
Der sozialistische Inselstaat ist nicht erst seit Beginn der US-kubanischen Annäherung Ende 2014 ein Land im Umbruch – mit seit Jahren wachsender Armut und Ungleichheit.
Ein gutes Zusammenleben aller Generationen begreifen die kubanischen Weltgebetstagsfrauen als Herausforderung –  hochaktuell in Kuba, dem viele junge Menschen auf der Suche nach neuen beruflichen und persönlichen Perspektiven den Rücken kehren.
(Auszüge eines Textes von Lisa Schürmann, Weltgebetstag d. Frauen – Dt. Komitee e.V.)

 

 


 

Rückblick:

Weltgebetstag 2015 von den Bahamas

Die Liturgie für den Weltgebetstag am 5.3.2015 wurde von Frauen auf den Bahamas erarbeitet.
Das Motto: „Begreift ihr meine Liebe?
 
Die Bahamas kennen wir als Urlaubsziel, aber was wissen wir davon, wie Frauen dort leben? Es gibt z. B. viele Teenager-Schwangerschaften, eine große Anzahl von Menschen, die an Aids erkrankt sind und viel Gewalt – gerade gegen Frauen, was immer ja auch bedeutet, dass Hierarchien und Abhängigkeiten geschaffen werden. Mit der biblischen Geschichte über Jesus, der einmal seinen JüngerInnen die Füße gewaschen hat, lenken die Frauen von den Bahamas unseren Blick darauf, dass es auch einen ganz anderen Umgang miteinander geben kann: wertschätzend und insofern gleichberechtigt, dass wir sowohl für uns selbst sorgen, als auch einander dienen können, ohne an Ansehen zu verlieren.

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Nach dem Gottesdienst konnten alle bei leckerem Essen nach Rezepten der Bahamas noch beisammen sein.
Vielen Dank an das Team!